Lexikon


DRM

DRM steht für Digital Rights Management (digitale Rechteverwaltung) und stellt eine Art Kopierschutz für einzelne Musikdateien dar. Die Intention dahinter ist, Urheber- und Vermarktungsrechte in digitaler Form zu schützen. Die Rechteinhaber können mit DRM festlegen, auf welchen Geräten und wie oft die Nutzer die Daten kopieren, abspielen oder brennen.
Beim Einsatz von DRM werden vom Nutzer neben den Songs in verschlüsselter Form auch Lizenzen heruntergeladen, die einige Male erneuert werden können. Die Lizenz stellt eine Art Schlüssel dar, mit dem das Musikstück abgespielt werden kann. Werden die Songs z.B. auf einem weiteren PC gespeichert, wird eine Lizenz aufgebraucht. Zieht der Anwender die Songs häufiger um als vom Musik-Anbieter vorgesehen, gehen die Songs für immer verloren. DRM kann das Abspielen der Musik auf Geräten verweigern, die nicht vom Anbieter vorgesehen sind.


MP3-Encoder

MP3-Encoder ist ein Tool, mit dem man Audiodateien in MP3-Dateien umwandeln kann. Dieses Tool ist gratis im Internet erhältlich und ist sehr leicht zu installieren. Wegen seiner hohen MP3-Aufnahme-Qualität ist momentan der sogenannte Lame Encoder sehr verbreitet.


MP3

MP3 ist ein Audio-Dateiformat, bei dem nur die Signale gespeichert werden, die von einem Menschen bewusst wahrgenommen werden.


WMA

Das von Microsoft entwickelte Windows Media Audio (WMA) ist ein Format, in dem man digitale Musikdaten abspeichern kann. Dabei werden die Daten komprimiert, wodurch Verluste bei der Datenmenge entstehen. Das Format ähnelt dem MP3-Format, ist zurzeit allerdings weniger verbreitet. Es gibt eine Reihe von Tools, mit denen man MP3 nach WMA konvertieren kann und umgekehrt. Das Format wird häufig von Musik-Online-Shops verwendet, da es die DRM-Funktionen unterstützt.


Kopierschutz

Kopierschutz beim Musik-Download wird dafür eingesetzt, Musiktitel vor illegaler Vervielfältigung zu schützen. Musik-Online-Shops nutzen insbesondere bei einer Musik Flatrate Datei-Formate mit Kopierschutz und reglementieren damit, auf welchen Geräten und wie oft die Nutzer die Daten kopieren, abspielen oder brennen. (Siehe auch DRM).



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